Aufstiege
Viele Wege führen zur Schwarzrieshütte:
1) Abwechslungsreich: Vom "Waldparkplatz" Samerberg
Nahe dem Duftbräu fährt man noch bis zum Waldparkplatz. Dann zu Fuß vorbei an der Wagneralm zur Kasalm. Zuerst noch auf einem Forstweg zwischen den Almen hindurch, dann nach einer Linkskurve auf einem schmaler werdenden Fußweg bei einem Gatter über die Grenze und noch kurz hinunter zur Schwarzrieshütte. (gut 1 Std.)
1a) Variante aus dem Inntal: Von Windshausen
An der Bundesstraße zwischen Nußdorf und Erl, nach den letzten Häusern rechts auf der Forststraße bis zur Kasalm und dann weiter wie bei Aufstieg 1). (knapp 2 Std.)
2) Kinderwagentauglich: Ab "Kranzhornparkplatz"
am Erlerberg kurz die Teerstraße zurück, hinunter bis zur Abzweigung nach links über den Bach und dann auf der Forststraße bleibend am Trockenbach (Bademöglichkeit) entlang. An der Abzweigung zum Spitzsteinhaus noch vorbei und nach 200m links auf einem nun schmaleren Feldweg zur Schwarzrieshütte. (etwa 1 Std.)
2a) Selten begangen: Vom Erlerberg Nr. 28/Hohenbichl
Hier führt ein schmaler, selten begangener Weg an der Köndlötz vorbei und kurz darauf über den Trockenbach auf die Forststraße vom Aufstieg 2). (1 Std.)
3) Leichter Höhenweg: Vom Erlerberg "Goglalmparkplatz"
Kurz über die Straße hinauf zum Spitzsteinhaus, dann an der Altkaseralm vorbei und auf der oberen Forststraße zur Nesselbrandalm; weiter in einem großen Linksbogen hinunter in das Trockenbachtal. Über den Bach und noch 200 m nach rechts, dann an der Abzweigung nach links zur Schwarzrieshütte. (gut 2 Std.) Ausschließlich für geländeerprobte Wegsucher gibt es etwa 1 km nach der Nesselbrandalm einen schmalen, steilen Abkürzer zur Schwarzriesalm und dem Trockenbachtal (ein sehr kleiner Pfeil an einem Baum links am Wegrand markiert den Einstieg an einer Ausweiche).
3a) Variante von Osten: Von Sachrang
Gut beschildert zum Spitzsteinhaus und weiter wie bei Aufstieg 3). (knapp 3 Std.)
4) Weit und einsam: Von Hohenaschau
Zuerst in Richtung Frasdorfer Hütte, bei der Hofalm dann weiter in Richtung Riesenhütte. Gut 1 km nach der Hofalm links haltend zur Spiellochhöhle und an dieser vorbei zur Holzerhütte und hinunter zur Oberwiesenalm. Hier endet die Forststraße und wir gehen die Richtung beibehaltend über einen Pfad zur Unterwiesenalm. Von dieser nun wieder auf einem Forstweg das Trockenbachtal 2 km hinab, bis ein Weg nach rechts hinauf zur Schwarzrieshütte abzweigt. ( knapp 4 Std.)
4a) Ungewöhnlich: Von Frasdorf
Entlang der Ebnater Achen zur Frasdorfer Hütte und dann weiter wie bei Aufstieg 4). (4 Std.)
5) Aussichtsreiche Kammwanderung: Von Grainbach
Mit dem Sessellift und der Seilbahn auf den Hochriesgipfel. Vom Gipfel nach Nordosten (Ausstiegsrichtung) hinunter zur Holzerhütte (an beiden Abzweigungen rechts halten); und dann weiter wie bei 7), (2,5 Std.). Oder aber vom Gipfel am Hochrieshaus vorbei nach Südwesten über den Karkopf (oder leichter - „ohne Hinlangen“ - rechts unter diesem vorbei) in den Sattel zwischen Karkopf und Feichteck. Nach rechts hinunter zur Pölcheralm und weiter leicht bergab vorbei an einer Genossenschaftsalm bis die Straße nach einer weiten Rechtskurve wieder in den Wald hinein führt. Am Waldrand weglos nach links abbiegen und über einen sehr schmalen, nicht gekennzeichneten Pfad durch ein Waldstück und über die Wiesen hinunter auf eine Forststraße nahe des Kasalm. Nun weiter wie bei Aufstieg 1). (3,5 Std.)